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WIE IDA EINEN SCHATZ VERSTECKT UND JAKOB KEINEN FINDET
von Andri Beyeler
Draußen spielen andere Kinder Fußball oder Indianer, aber Jakob möchte weder ein Fußballer noch ein Indianer sein. "Eigentlich möchte ich gerade überhaupt nichts sein – ich würde lieber etwas machen", denkt Jakob und es kommt ihm in den Sinn, heute einen Schatz zu finden. Und Ida beschließt, einen Schatz zu verstecken. Beider Tun ist gleichermaßen "unsinnig", denn Ida hat gar keinen Schatz mitgenommen, sucht nur das geeignete Versteck, und Jakob hat einen Plan gemacht, ohne zu wissen, ob überhaupt ein Schatz versteckt wurde. Obwohl sie nichts Vorzeigbares erlebt, nichts für Erwachsene Einsichtiges getan haben, sind beide, als sie abends im Bett liegen, mit ihrer Zeit total zufrieden.
Andri Beyeler hat ein herrlich verrücktes Stück geschrieben, das nicht zuletzt durch seine sprachliche Lakonik begeistert. Die Süddeutsche Zeitung schrieb: "In Beyelers Kinderstücken klingt eine ungeahnte Zärtlichkeit an. Seine Figuren sind fehlbar und gerade deshalb liebenswert. Sie geraten in Konflikte und finden schließlich Glück, weil sie akzeptieren, dass Konflikte dazugehören."
INSZENIERUNG: Anja Horst* >>
BÜHNE: Raliza Ivanova >>
KOSTÜME: Raliza Ivanova >>
BESETZUNG: Nadine Kettler >>, Sarah Sanders >>
TERMINE: 16.3.2011
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